KATA |
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WADO KATA
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PINAN KATAS
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Die Pinan Kata sind aus der Kushanku entstanden. Sie sollen einzelne Aspekte der Kushanku vermitteln, z.B. Richtungsänderungen, Techniken, Kombinationen von Techniken, Diagramme des Ablaufs (Enbusen). |
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NAIHANCHI
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Diese Kata soll im 17. Jahrhundert von einem Chinesen Namens Ason nach Okinawa gekommen sein. Nach Hironori Ohtsuka geht die Naihanchi in der vorliegen den Form auf Kibe Choki (Ryu-Kyu) zurück. |
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KUSHANKU
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Kushanku war im 18. Jahrhundert ein chinesischer Offizier auf Okinawa. Von ihm soll die Kushanku stammen (ca. 1760). Diese Kata soll kämpferisch vorgetragen werden. Sie beginnt mit einem "Blick in den Himmel". Diese Bewegung ist als Symbol für die Sonne, die immer wieder aufgeht zu verstehen und bedeutet gleichzeitig, alles geht immer irgendwie weiter (= alle Probleme im Leben sind zu lösen). |
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CHINTO
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Besonders auffällig an der Chinto sind die Stellungen auf einem Bein. Sie symbolisieren den Kranich (das Wappentier Japans), der für Unsterblichkeit und Weisheit steht. |
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SEISHAN
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Die Seihan ist eine Kata zur Übung der Kraft und Ausdauer, sowie des Gefühls für die Festigkeit des Standes und die korrekte Haltung des Körpers. Sie dauert ca. 60-120 Sekunden. Die Einatmung erfolgt langsam und leise durch die Nase. Die Luft füllt von unten beginnend die Lungen. Die Atmung soll ungestört, gleichmäßig und unmerklich sein. Die Ausatmung erfolgt mit offener Kehle und lockerer Zunge. Dazu wird der Bauch zunehmend angespannt und die Luft in drei langsamen kraftvollen Atemzügen herausgedrückt. Wenn man glaubt, alle Luft sei aus der Lunge heraus, dann wird noch einmal stark gepresst, um den letzten Rest der Luft herausdrücken. Der langsame Teil der Kata ist quasi zum Energie sammeln und der schnelle Teil zum Energie herauslassen. Dieser Wechsel muss abrupt erfolgen. |
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BASSAI
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Diese Kata wird "Sturm auf die Festung" genannt. Sie soll mit entschlossener Geisteshaltung und absolutem körperlichen Einsatz vorgetragen werden. Dabei stellt man sich vor, ein schweres Hindernis zu überwinden oder ein schwieriges Problem mit konzentrierter Kraft und unbeugsamem Willen zu lösen. Die Ausweichbewegungen und die Angriffe stehen für das Durchbrechen. Die Koordination der Bewegungen und die Aufrechterhaltung des körperlichen und mentalen Gleichgewichts spielen in dem stillen Kampf eine große Rolle. Die Kata muss mit Würde vorgetragen werden, um die moralische Legitimation sicher zu stellen. |
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WANSHU
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Diese Kata wird auch "Flug der Schwalbe" genannt, da viele Verlagerungen der Hüfte von oben nach unten und viele schnelle Richtungsänderungen (wie beim fröhlichen, unbeschwerten Flug der Schwalben) erfolgen. Wanshu war ein chinesischer Kampfkunstexperte (vermutlich ist die Kata 1683 entstanden). |
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NISEISHI
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Die Kata hatten früher Namen, die aus Zahlen bestanden. So wird diese Kata auch "24 Schritte" genannt. Die einzelnen Zahlen hatten dabei nicht ungedingt numerische Bedeutung, sondern waren eher von symbolischer Bedeutung. |
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ROHAI
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Wegen der hohen, einbeinigen Stellungen wird diese Kata auch "Bild des Kranich" genannt oder wegen der Kreisbewegungen (im Wadokai eher weniger) auch als "Reinigen des Spiegels". Dieser klare Spiegel soll die Welt wahrheitsgetreu reflektieren, aber der Spiegel verändert die Welt nicht. |
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JION
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Die Anfangsstellung (Kamae) entspricht dem Gruß der Mönche im Shaolin-Kloster (ein früher allgemein in China üblicher Gruß, statt Hände schütteln). Die richtige Ausführung der Kata gleicht der vollendeten Reife eines Buddha, daher auch der Name "Liebe und Gnade". Es soll eine vollkommene Harmonie in der Bewegung erricht werden, ein Gleichgewicht des Geistes, was die Kata zu einem direkten, wirkungsvollen Kampfstil macht. |
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JITTE
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Alle Bewegungen dieser Kata können als Abwehrtechniken interpretiert werden, die gegen einen Angriff mit einem Stock benutzt werden. In der "moderneren" Variante, können viele Bewegungen auch als Angriffe oder Konter gegen unbewaffnete Gegner gedeutet werden. Die Koordination der Hüfte und der Extremitäten ist in dieser Kata besonders wichtig. Ebenso die Position der Ellenbogen und die Spannung der seitlichen Rumpfmuskulatur und damit die Verbindung von Hara (Unterbuch) und Technik. Die Kata wird auch als "Technik der Gnade" was so viel wie korrekte Abwehr in schwieriger Situation bedeutet, bezeichnet. |
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